Programm
Wettbewerbsfilme
Ernst Heinkel – Der Traum vom Fliegen • Jörg Herrmann
Far Off Fields (Uraufführung) • Arne Papenhagen
Frohe Zukunft (MV-Premiere) • Bianca Bodau
Kleine Stolpersteine (MV-Premiere) • Sophie Narr
Land in Sicht • Anne Thomschke
Nach der Musik • Igor Heitzmann
Novemberkind • Christian Schwochow
Underdogs • Jan Hinrik Drevs
Zivilisierte Wildnis – Leben zwischen den Elbdeichen • Anne Mesecke
Zuletzt befreit mich doch der Tod (MV-Premiere) • Beate Middeke
Sondervorführung
SOKO Wismar - Das Dritte Feuer (Uraufführung) • Marcus Ulbrich
Kurzfilme
Arbeit? • Jan Sickinger, Marcel Krumbiegel
Aus der Seele • Holger Löwe
Eine indiskrete Reise (MV-Premiere) • Olivia Lory Kay, Michael Henrichs
Grenze (MV-Premiere) • Christine Uschy Wernke
Horst sein Freund • Yvonne Arendt
Leben hinterm Mond • Martin Schiffter
Menschen am Zaun (Vorabaufführung) • Stefan Trampe
Rewinder • Jörg Steineck
Sand 1&2 • Gruppe Animato
Wettbewerbsfilme
Ernst Heinkel – Der Traum vom Fliegen
Regie: Jörg Herrmann
Deutschland 2007, Dokumentarfilm, 45 Minuten, Digibeta 16:9

Buch: Jörg Herrmann
Kamera: Hans-Peter Eckardt
Schnitt: Roland Possehl, Robert Handrick
Musik: Michael Hartmann-Lorenz
Produzent: Gunnar Dedio
Produktion: Looks Medienproduktionen GmbH, Haegdestraße 23, 18057 Rostock, www.looksfilm.tv
Gefördert durch die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern
Der Ingenieur und Luftfahrtpionier Ernst Heinkel wuchs gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit der in rasanter Entwicklung begriffenen Industrie auf. Bereits während des Ersten Weltkriegs arbeitete er als Chefkonstrukteur der Brandenburgischen Flugzeugwerke. Mit seinen eigenen Werken und deren bahnbrechenden Entwicklungen in Rostock und anderswo stieg er unter der nationalsozialistischen Kriegsplanung und -führung zu einem der ersten Rüstungsproduzenten auf. War ihm die verheerende Wirkung seiner militärischen Erfindungen egal? War er ein Phantast, der für die Erfüllung seiner Träume alles in Kauf nahm? Was trieb ihn bis zuletzt? Wie konnte er nach dem Krieg wieder Fuß fassen und bestehen? Und warum ist die moderne Luftfahrt ohne die Entwicklungen Heinkels nicht mehr vorstellbar, sein Name jedoch über Insiderkreise hinaus kaum bekannt?
Far Off Fields
Regie: Arne Papenhagen
Deutschland 2008, Dokumentarfilm, 55 Minuten, DVCproHD, 16:9

Buch: Arne Papenhagen
Kamera: Bernhard Kübel
Schnitt: Arne Papenhagen
Ton: Andreas Hyronimus
Musik: Robert Scott
Produzent: Arne Papenhagen
Produktion: Arne Papenhagen Filmproduktion, Haus Magdalenenlust 1, 18273 Güstrow, www.far-off-fields.de
Gefördert durch die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern
„Seit meiner Jugend fahre ich fast regelmäßig mit dem Rucksack nach Irland. Immer verschlug es mich in die Backpackerhostels - die Plätze an denen ich andere traf, die auch unterwegs waren. Grund für meine Reisen war immer die Suche nach anderer Landschaft, nach anderen Menschen, nach Gleichgesinnten, nach Freiheit, nach Antworten. Der Film begleitet mich auf meiner letzten Irlandreise. Mit den Hostels finde ich abermals Orte, die mich aufnehmen und die mich zurückblicken lassen. Aber die Hostels stehen wie auch ich vor einer veränderten Welt. Heute ist Irland Europa: modern, teuer, globalisiert. Und ich stehe heute mitten im Leben und doch suche ich wieder. So finde ich Parallelen zwischen Kinderwunsch und Globalisierung, zwischen Fernweh und Sesshaftigkeit und zwischen Zukunft und Vergangenheit.“ A.P.
Frohe Zukunft
Regie: Bianca Bodau
Deutschland 2008, Dokumentarfilm, 87 Minuten, 35mm, Farbe

Buch: Bianca Bodau
Kamera: Jürgen Partzsch
Ton: Ulla Kösterke, Wolfgang Widmer, Frank Friedemann
Schnitt: Petra Hölge, Bela Zollmann
Musik: Hans Reffert
Produzentin: Elke Baur
Produktion: Tiger TV Film- und Fernsehproduktion GmbH, Im Kölbling 1, 77815 Bühl, www.tigertv.de
Gefördert durch die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern
Trotz so genannter friedlicher Revolution scheint das Jahr 1989 für die Ostdeutschen eine Stunde Null gewesen zu sein, denn nichts blieb beim Alten. Knapp zwei Jahrzehnte nach der Wende fragt der Film, wie sich die großen gesellschaftlichen Veränderungen in den persönlichsten aller Beziehungen, den familiären niedergeschlagen haben. Drei Familiengeschichten. Beziehungsgeflechte tun sich auf – Orientierungsversuche, Trennungen, Krankheit, Sorge umeinander, aber auch Zusammenwachsen und Neuanfang.
Kleine Stolpersteine
Regie: Sophie Narr
Deutschland 2008, Dokumentarfilm, 92 Minuten, HDV 16:9

Buch: Sophie Narr
Kamera: Anne Misselwitz
Ton: Sophie Narr
Schnitt: Sophie Narr
Musik: Chao Qu
Producerin: Anja Stanislawski
Herstellungsleiter: Holger Lochau
Produktion: Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ Potsdam-Babelsberg, Marlene-Dietrich-Allee 11, 14482 Potsdam, www.kleinestolpersteine.de
Bright, Sanita, Laethicia und Fuat leben in Berlin und haben das gleiche Problem – sie sind Schulanfänger. Denn egal ob nigerianisch, bosnisch, deutsch oder türkisch, zur Schule gehen heißt für die 6 bis 8-Jährigen die tägliche Konfrontation mit dem Gefühl, anders zu sein. Aber für Emotionen gibt es im vollen Klassenzimmer keinen Platz. Alltag ist ein einsamer Kampf um Anpassung und Leistung, der seine Ventile sucht. Wer kriegt eine Chance und wer bleibt außen vor – eine Reise zurück in die Kindheit.
Land in Sicht – Perspektive eines Autisten
Regie: Anne Thomschke
Deutschland 2008, Dokumentarfilm, 45 Minuten, Mini DV
Buch: Anne Thomschke
Schnitt: Anne Thomschke, Andrea Köster
Kamera: Christoph Woest
Musik: Alexander Thomschke, Sebastian Dean
Produktion: pot80films, Hochschule Wismar, Philipp-Müller-Straße, 23952 Wismar,
www.hs-wismar.de
Lange hat der 25jährige Sebastian neben seiner Mutter zu kaum jemandem sonst einen persönlichen Zugang aufbauen können. Sebastian Dean ist Autist und Epileptiker. Er kann nicht sprechen, singt Kinderlieder und lebt in seiner eigenen Welt. Als Alexander, 21jähriger Zivildienstleistender, in die Familie kommt, brauchen er und Sebastian ungeheure Anstrengung und Ausdauer, um einander kennenzulernen und miteinander zu kommunizieren. Als nach neun Monaten Alexanders Zivildienst-Zeit zu Ende geht, muss Sebastian sich von einem Freund trennen. Der Film erzählt von Sebastians Leben, seiner Liebe zur Musik und den zahllosen Hürden, die sich ihm in den Weg stellen, sobald er versucht, mit seiner Außenwelt in Kontakt zu treten.
Nach der Musik
Regie: Igor Heitzmann
Deutschland 2007, Dokumentarfilm, 105 Minuten, 35mm

Buch: Igor Heitzmann
Montage: Inge Schneider
Kamera: Rali Raltchev, Hoyte van Hoytema
Ton: Ulla Kösterke, Ivonne Gärber
Produzenten: Jens Körner, Oliver Niemeier, Thomas Riedel
Produktion: Filmkombinat Nordost, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, www.nachdermusik.de
Gefördert durch die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern
Kurz nach der Wende beendet der österreichische Dirigent Otmar Suitner seine langjährige Karriere an der Staatsoper Berlin. Das Parkinson-Syndrom lässt ihm die Hände zittern. Er, der einst in Bayreuth Weltruhm erlangte, hat den Taktstock nicht mehr im Griff. Die Musik verschwindet aus seinem Alltag. Doch der Fall der Mauer bringt etwas Neues: ein verändertes Familienleben. Jahrzehntelang hatte Suitner zwei Privatleben, eins mit der Ehefrau Marita in Ostberlin, das andere mit der Geliebten Renate und dem gemeinsamen Sohn im Westteil der Stadt. Sechzehn Jahre nach dem Ende seiner Karriere gehen Vater und Sohn auf eine Reise - um herauszufinden, was geblieben ist nach der Musik.
Novemberkind
Regie: Christian Schwochow
Deutschland 2008, Spielfilm, 95 Minuten, 35mm

Buch: Heide Schwochow, Christian Schwochow
Kamera: Frank Lamm
Schnitt: Christoph Wermke
Szenenbild: Natascha E. Tagwerk
Musik: Daniel Sus
Produzent: Jochen Laube
Produktion: Sommerhaus Filmproduktionen, Alleenstr. 2, 71638 Ludwigsburg, www.novemberkind.net
Darsteller: Anna Maria Mühe, Ulrich Matthes, Christine Schorn, Hermann Beyer, Jevgenij Sitochin, Ilja Pletner, Thorsten Merten, Adrian Topol, Christina Drechsler, Steffi Kühnert, Juliane Köhler
Gefördert durch die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern
Malchow, DDR, 1980. Die 20jährige Anne versteckt Juri, einen Deserteur der Roten Armee. Die zwei jungen Leute verlieben sich ineinander. Juri wird per Haftbefehl gesucht, ihm droht die Todesstrafe. Bei ihrer Flucht in den Westen müssen sie Annes sechs Monate alte Tochter Inga zurück lassen. Inga wächst bei den Großeltern auf und glaubt, ihre Mutter sei bei einem Badeunfall ertrunken. 25 Jahre später begegnet sie dem Konstanzer Literaturprofessor Robert, der sie auf die Spuren ihrer Vergangenheit schickt. Er hat Ingas Mutter Anne bei einem seiner Seminare kennen gelernt. Zunächst empfindet Inga starke Widerstände. Doch dann bittet sie Robert, ihr zu helfen. Und so machen sie sich auf den Weg auf eine Reise durch Deutschland, um Ingas Mutter Anne zu suchen...
Underdogs
Regie: Jan Hinrik Drevs
Deutschland 2007, Spielfilm, 92 Minuten, 35mm

Buch: Jan Hinrik Drevs
Kamera: Peter Przybylski
Ton: Jörg Krieger
Szenenbild: Anke Vorwick
Schnitt: Nikolai Hartmann
Produzenten: Ralph Schwingel, Stefan Schubert
Produktion: WÜSTE Film GmbH, Schulterblatt 58, 20357 Hamburg, www.underdogs-derfilm.de
Darsteller: Thomas Sarbacher, Clelia Sarto, Hark Bohm, Ingo Naujoks, Kida Khodr Ramadan, Thorsten Merten, Wladimir Tarasjanz, Philipp Baltus, Patrycia Ziolkowska
Häftling Mosk trainiert verbissen für die gefängnisinternen Meisterschaften im Gewichtheben. Dass die neue Gefängnisdirektorin ein Programm etablieren möchte, bei dem ausgewählte Häftlinge kleine Hundewelpen zu Blindenhunden ausbilden, ist ihm schnurz. Dennoch bewohnt plötzlich ein niedliches Hundebaby seine Zelle, und er muss sein Bestes tun, um dem piepsenden und pinkelnden Welpen die nötigen Befehle beizubringen. Mosks Strenge und Ablehnung dem Hündchen gegenüber lassen das Ausbildungsziel in weite Ferne rücken. Zudem zieht Mosk den Zorn der Mitinsassen auf sich, die das ganze Projekt durch seine Verweigerungshaltung gefährdet sehen. Die größte Prüfung steht allen harten Kerlen jedoch noch bevor.
Zivilisierte Wildnis – Leben zwischen den Elbdeichen
Regie: Anne Mesecke
Deutschland 2007, Dokumentarfilm, 52 min, HDCam

Kamera: Dr. Heribert Schöller, Guido Kilbert
Schnitt: Klaus Eichler
Musik: Andreas Kuse
Produzent Olaf Jacobs
Produktion: Hoferichter & Jacobs GmbH, 17489 Greifswald, Lange Str. 89, www.natur-doku.de
Die Elbe vor Jahrhunderten: Mächtige Auerochsen ziehen durch die gebüschreichen Wälder der Flussaue und über ihre weiten Marschwiesen. Eine einmalige Landschaft erstreckt sich von den Mittelgebirgen bis an die Küste. Doch mit der Ankunft der ersten Bauern beginnt ein erbitterter Kampf zwischen Mensch und Fluss: Die alten knorrigen Eichen müssen dem Weideland für Kühe und Pferde weichen, die bis dahin undurchdringlichen Auwälder verschwinden. Heute, da der scheinbare Sieg des Menschen über den Fluss durch immer stärkere Hochwasser in Frage gestellt wird, beginnt sich das Schicksal der Elbe erneut zu wenden. Der Film begegnet Menschen entlang des Flusses, die einen Weg suchen, der Flussaue ein Stück ihrer ursprünglichen Vielfalt zurück zu geben.
Zuletzt befreit mich doch der Tod
Regie: Beate Middeke
Deutschland 2007, Dokumentarfilm, 76 Minuten, Digibeta

Buch: Beate Middeke
Kamera: Justyna Feicht, Frank Wierke
Ton: Norbert Pobler
Montage: Beate Middeke
Sprecherin: Iris Pallmann
Produzentin: Beate Middeke
Produktion: Camerada-Film, Am Waldschlösschen 2, 32130 Enger,
www.beate-middeke.de
Gefördert durch die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern
„Wenn mir unfreiwillig oder freiwillig etwas zustoßen sollte, möchte ich, Gwendolin, genannt Kay, dass etwas mit den Sachen passiert, die ich erzählt und aufgeschrieben habe.” Diese Worte sind Ausgangspunkt und Verpflichtung für eine filmische Nachforschung, nachdem sich Gwendolin-Kay am 20. September 2001 das Leben genommen hatte. Durch zahlreiche Aussagen entsteht, exemplarisch auch für viele andere, die beklemmende Rekonstruktion eines Mädchenlebens, das durch Traumatisierung, Vernachlässigung und sexualisierte Gewalt geprägt gewesen scheint. Der Film ringt um die Fragmente einer Wahrheit, die für die Einzelnen subjektiv bleibt. Er zeichnet nach, wie die Dinge scheinbar unausweichlich ihren Lauf nehmen – am Ende steht auch stellvertretend für andere, das Portrait einer jungen Frau, die eigentlich leben wollte.
Sondervorführung
SOKO Wismar – Das dritte Feuer
Regie: Marcus Ulbricht
Deutschland 2008, Digibeta, 90 min
Buch: Rainer Berg, Michel Bergmann
Kamera: Tobias Platow
Schnitt: Thomas Zachmeier
Ton: Jochen Hergersberg
Produzentin: Dagmar Rosenbauer
Produktion: CineCentrum Berlin GmbH
Rechte Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), ZDF-Straße 1, 55127 Mainz, www.sokowismar.zdf.de
Darsteller Michael Härle, Claudia Schmutzler, Udo Kroschwald, Dominic Boeer, Li Hagman, Julia Richter, Katharina Müller-Elmau, Daniel Morgenroth, Petra Hultgren, Matthias Haase, Andreas Patton u.a.
Der Architekt Gero Albrecht wird tot auf einem einsamen Parkplatz in seinem Wagen gefunden. Die Untersuchungen zeigen, dass die Türen mit einem brennbaren Spezialschaum verschlossen und angezündet wurden. Noch während die Ermittler das Umfeld des Architekten befragen, taucht in Schweden eine zweite Leiche auf. Das Bild am Tatort gleicht dem von Gero Albrecht bis ins Detail. Das kann kein Zufall sein! Führten dunkle Machenschaften im Baugeschäft zum Tod der beiden Männer? Das jedenfalls glauben die schwedischen Kollegen, zu denen Kommissar Sven Herzog reist, um die Zusammenarbeit zu koordinieren. Dort ist ein anonymer Brief aufgetaucht, der auf Schmiergeldzahlungen beim jüngsten Bauprojekt der Toten hinweist. Aber auch in Wismar ergeben sich neue Spuren. Am Ende ist für die Ermittler klar, dass sie eines unter allen Umständen verhindern müssen: das dritte Feuer!
Kurzfilme
Arbeit?
Regie Jan Sickinger, Marcel Krumbiegel
Deutschland 2007, Animationsfilm, 6 Minuten, MiniDV

Buch: Jan Sickinger, Marcel Krumbiegel
Schnitt: Jan Sickinger, Marcel Krumbiegel
Sprecherin: Anne Rätzke
Musik: György De Val
Beratung: Prof. Dr. Achim Trebeß, Prof. Jochen Wisotzki
Produktion: Hochschule Wismar, Philipp-Müller-Straße, PF 1210, 23952 Wismar, www.hs-wismar.de
Was ist Arbeit? Was passiert mit der Arbeit? Wie verändert sich Arbeit? Das sind die Kernfragen, die im Film gestellt werden. „Arbeit?“ ist der Versuch, komplexe und paradoxe Zusammenhänge, mittels einfachen animierten Elementen, einer begleitenden Offstimme und Musik zu beschreiben.
Aus der Seele
Regie: Holger Löwe
Deutschland 2007, Spielfilm, 7 Minuten, MiniDV

Buch: Holger Löwe
Kamera: Mark Auerbach
Schnitt: Holger Löwe
Produktion: Holger Löwe Filmproduktion, Oberhalb des Gerberbruches 8, 18055 Rostock, hl2000@gmx.de
Darsteller: Nina Schwarz, Marlen Ulonska, Alexander Schult, Richard Jacobi, Christian Dzubiel
Eine junge Pianistin bei einem Vorspiel. Das Individuum gegen ein totalitäres System.
Eine indiskrete Reise
Regie: Olivia Lory Kay, Michael Henrichs
Deutschland, Neuseeland 2002-2007, Spielfilm, 19 Minuten, 35mm
Buch: Olivia Lory Kay, Michael Henrichs
Kamera: Sophie Maintigneux
Schnitt: Barbara Zosel
Musik: Jason Blair BreckenridgeProduzent: Olivia Lory Kay, Michael Henrichs
Produktion: Die Gesellschaft – Michael Henrichs Filmproduktion, Blücherstraße 56, 10961 Berlin, die-gesellschaft@email.de
Darsteller: Kate Elliott, Navíd Akhavan, Franziska Trögner, Thorsten Merten, Sven Pippig
Als verheiratete Frau reist Katherine Mansfield im Februar 1915 an die französisch-deutsche Front in eine „für Frauen verbotene Zone“ zu ihrem Liebhaber, einem Schriftsteller, Bohemien und Frontsoldaten. Vier Tage Leidenschaft, Lebensgefahr, Trennung: Eine indiskrete Reise. Adaption der Kurzgeschichte Katherine Mansfields, die Fantasie und Realität in einer surrealen Welt nebeneinander stellt.
Grenze
Regie: Christine Uschy Wernke
Deutschland 2007, Spielfilm, 24 Minuten, 35mm, Farbe

Buch: Christiane Hütter
Kamera: Pierre Pasler
Schnitt: Inka Gradinger
Ton: Stefan Fendrich
Szenenbild: Andreas Braun
Musik: Gert Wilden
Produzentin: Christine Uschy Wernke
Produktion: Internationale Filmschule Köln (in Koproduktion mit dem ZDF und Arte), Werderstraße 1, 50672 Köln, www.filmschule.de
Darsteller: Janina Kim Riedle, Bernhard Piesk, Christian Steyer, Klaus Tilsner, Claudia Graue
Die schmerzhaften Erinnerungen an die lang zurückliegende gescheiterte Flucht aus der DDR über die kalte Ostsee hat Dana die meiste Zeit ihres Lebens verdrängt. Als sie nach vielen Jahren wieder in ihren Heimatort zurückkehrt, wird sie von Alpträumen heimgesucht. Die junge Frau macht sich auf die Suche nach ihrem Vater, den sie seit jener Nacht nicht mehr gesehen hat.
Horst sein Freund
Regie: Yvonne Arendt
Deutschland 2007, Spielfilm, 14 Minuten, MiniDV 16:9

Drehbuch: Yvonne Arendt, Julia Rau, Christin Pinzer
Kamera: Christian Hasenbein
Ton: Christin Pinzer
Schnitt: Yvonne Arendt, Christian Hasenbein
Musik: Andreas Ruhl
Produktion: Kurzfilmcamp Klein Jasedow, c/o EAHA, Am See 1, 17440 Klein Jasedow, www.eaha.org
Darsteller: Oliver Bender, Johannes Christopher Maier, Christian Enke, Julia Rau, Yvonne Arendt
Zwei Freunde im Hinterland von Vorpommern wollen der Langeweile entfliehen und suchen nach dem ultimativen Glücksgefühl. Mit Schlafentzug, so hoffen sie, kommen sie ihm auf die Spur. Unangenehmen Zeitgenossen und der ländlichen Einöde überdrüssig malen sie sich ihre Zukunft aus. Ihre Freundschaft gerät auf den Prüfstand.
Leben hinterm Mond
Regie: Martin Schiffter
Deutschland 2005, Animationsfilm, 8 Minuten, 35 mm

Animation: Martin Schiffter
Musik: Rettward von Doernberg
Ton: Hartmut Teschemacher
Koloration: Ulf Ligniez, Susanne Schiffter
Produzent: Martin Schiffter
Produktion: Kunsthochschule in der Universität Kassel, Menzelstraße 13-15, 34121 Kassel, www.zeichentrick.net
Der Mann im Mond hat in diesem Film einen Kompagnon und schon fliegen Fetzen und Farbtöpfe über den Erdtrabanten. Als dann noch der Gravitationsautomat verrückt spielt, gewinnt das Wörtchen "Mondgesicht" eine ganz eigene Bedeutung.
Gefördert mit Mitteln der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern
Menschen am Zaun
Regie: Stefan Trampe
Deutschland 2008, Dokumentarfilm, 36 Minuten, DVCPRO-HD, 16:9

Buch: Stefan Trampe
Kamera: Bernhard Kübel, Uwe Mann (bvk)
Ton: Sabine Hellmann, Silke Müller
Schnitt: Karin-Gerda Schöning
Produzent: Jens Scherer
Produktion: Filmbüro una cum, Josettihöfe Berlin, Rungestraße 22, 10179 Berlin,
Der kleine Ort Heiligendamm wird im Juni 2007 für zwei Wochen durch einen 12,5 Kilometer langen Zaun, Sperrnetze im Meer und diverse Einlasskontrollen hermetisch von der Umwelt abgeriegelt. Einwohner, Demonstranten, Journalisten, Polizisten und Touristen – sie alle sind Zaungäste eines medialen Großereignisses. Dokumentare Beobachtungen am Rande der Weltpolitik.
Gefördert mit Mitteln der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern
Rewinder
Regie: Joerg Steineck
Deutschland 2007, Experimentalfilm, 12 Minuten, MiniDV

Buch: Joerg Steineck
Kamera: Joerg Steineck
Schnitt: Joerg Steineck
Ton: Christian Maciejewski
Produktion: Pepperspray Produktion,
www.pepper-spray.de
Darsteller: Martin Erdmann, Katharina Kraatz
Ein abstrakter, atmosphärischer, teilweise psychedelischer Kurzfilm über den inneren Zustand des ‚Nichtloslassen' einer spezifischen, in der Vergangenheit liegenden Situation, aber auch das Finden eines Weges damit umzugehen. Erster Teil der ‚Last Days of Dirty Shoes' - Reihe von Joerg Steineck.
Sand
Regie: Gruppe Animato
Deutschland 2007, Animationsfilm, 3 Minuten, MiniDV

Buch, Animation, Kamera, Schnitt:
Marcus Oesterreich, Jacqueline Duhr, Fritz Schnepf, David Reichenbach, Linda Perthen, Franziska Korn, Stefanie Binder, Sebastian Gürcke, Charlotte Ringmann, Nora Steglich, Franziska Harnisch, Lena Schäfer, Aaron Wilde
Beratung: Anna Gawrilow
Musik: Sascha Ley
Produktion: Medienwerkstatt im CDFI der Universität Greifswald, Bahnhofstr. 50, 17489 Greifswald, www.cdfi.de
Sand in fließender Bewegung. Die spezifischen Materialeigenschaften von Sand ermöglichen die unmittelbare Rhythmisierung von Verdichtung und Transparenz zu Klang und Bild sowie die direkte Umsetzung assoziativer Bildwelten.
